Monatstreffen der Bürgerallianz Feucht: Vorstellung des Grundsatzprogramms und der Initiative „Gesundheitsmanagement der Zukunft – Zurück zu regionalem Essen“

Pressemitteilung

Bürgerallianz Feucht e.V.

Monatstreffen der Bürgerallianz Feucht: Vorstellung des Grundsatzprogramms und der Initiative „Gesundheitsmanagement der Zukunft – Zurück zu regionalem Essen“

Feucht, 4. Juli 2025 – Beim gestrigen Monatstreffen der Bürgerallianz Feucht wurden wichtige Themen zur Zukunft der Marktgemeinde und ihrer Bürger diskutiert. Neben der Vorstellung des Grundsatzprogramms standen insbesondere die Energieversorgung, die Zukunft der Apotheken, die Bildung, die digitale Teilhabe und das Konzept des „Hauses des Heilens“ im Fokus.

Gesundheitsmanagement der Zukunft – Zurück zu regionalem Essen

Birgit Ruder, Vorsitzende der Bürgerallianz Feucht, stellte die Initiative „Gesundheitsmanagement der Zukunft – Zurück zu regionalem Essen“ vor. Dabei wurde betont, wie wichtig es ist, wieder auf heimische, saisonale Lebensmittel zurückzugreifen, so wie es vor 60-70 Jahren üblich war. Der Fokus liegt auf der Unterstützung lokaler Metzger, Bäcker und Landwirte, um die Wirtschaft vor Ort zu stärken und gleichzeitig gesunde Ernährung zu fördern. Es geht darum, die Lebensmittelproduktion zu dezentralisieren und den Bürgern mehr Zugang zu frischen, natürlichen und ausgewogenen Nahrungsmitteln zu ermöglichen, die die Gesundheit auf lange Sicht verbessern.

Mehrgenerationenhäuser – Wohnraum und Begegnungsstätte

Ein zentrales Thema war das Konzept der Mehrgenerationenhäuser, die sowohl als Wohneinheiten als auch als Begegnungsstätten fungieren sollen. Diese Häuser ermöglichen es, verschiedene Generationen unter einem Dach zusammenzubringen und fördern so den Austausch und das Miteinander. Sie bieten nicht nur Wohnraum, sondern auch Raum für gemeinsame Aktivitäten, was den sozialen Zusammenhalt stärkt. Birgit Ruder betonte, dass Mehrgenerationenhäuser sowohl als Konzept zum Wohnenals auch als Begegnungsstätten zur Förderung des Dialogs zwischen den Generationen unverzichtbar sind.

Taschengeldbörse – Jung und Alt zusammenbringen

Die Taschengeldbörse wurde als Möglichkeit hervorgehoben, Jung und Alt zusammenzubringen. Jugendliche können sich durch Hilfsdienste für Senioren ein kleines zusätzliches Taschengeld verdienen. Dies fördert den Austausch zwischen den Generationen und stärkt das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Marktgemeinde.

Verkehr – Lösungen für Feucht

In der Diskussion zur Verkehrspolitik sprachen sich die Anwesenden gegen ein flächendeckendes Tempo-30-Konzept auf den Hauptstraßen aus. Tempo 50 innerorts wurde als praktikable Lösung genannt, um den Verkehr effizient zu gestalten. Zudem wurde die Anbindung des Gewerbegebiets an den ÖPNV und die Einführung eines Rufbus-Systems für Gebiete mit eingeschränkter Verkehrsanbindung als wichtige Schritte für eine verbesserte Mobilität in Feucht genannt.

Zukunft der Apotheken

In der Diskussion zur Zukunft der Apotheken sprach sich Birgit Ruder für die Stärkung der Apotheken vor Ort aus. Sie wies darauf hin, dass Apotheken nicht nur als Medikamentenlieferanten, sondern auch als wichtige Gesundheitsberater fungieren. Der wachsende Einfluss von Versandapotheken wurde kritisch hinterfragt, da persönliche Beratung und die direkte Anbindung an die Marktgemeinde durch Apotheken vor Ort von unschätzbarem Wert sind.

Bildung – Förderung von Sport und Bewegung

Die Bildungspolitik und die Förderung von Sport und Bewegung in den Schulen wurden ebenfalls intensiv besprochen. Birgit Ruder plädierte dafür, dass Schulsport auch in weiterführenden Schulen verstärkt werden sollte, um die gesundheitliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen zu fördern. Sie betonte die Bedeutung von Bewegung als wichtigen Bestandteil eines gesunden Lebensstils und als präventive Maßnahme gegen chronische Krankheiten.

Digitale Teilhabe – Recht auf ein analoges Leben

Die digitale Teilhabe wurde von den Anwesenden als besonders wichtig erachtet. Gleichzeitig wurde betont, dass das Recht auf ein analoges Leben nicht verloren gehen darf. Die „Feucht zahlt bar“-Initiative soll fortgeführt werden, um die Nutzung von Bargeld in der Gemeinde zu erhalten und den Zugang zu lokalen Dienstleistungen zu gewährleisten.

Das Treffen zeigte, wie wichtig es ist, Lösungen zu entwickeln, die sowohl den digitalen Wandel als auch den Erhalt traditioneller Werte und die Bedürfnisse der Feuchter und Moosbacher Bürger berücksichtigen.

Birgit Ruder

Vorsitzende der Bürgerallianz Feucht

E-Mail: vorstand@ba-feucht.de

Telefon: 09128 922443

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