Das Jahr 2025 war geprägt von einer Vielzahl konkreter Anträge, Initiativen und Projektideen, die wir in den Marktgemeinderat eingebracht haben.
Dazu zählten unter anderem Einwendungen gegen die geplante Stromtrasse, Anträge zu öffentlichen Bücherschränken, zur Essbaren Stadt, zu Wirtschaftlichkeit und Haushaltsverantwortung, zum Ehrenamtspreis, zur Beflaggung mit der Deutschlandfahne, zur Digitalen Teilhabe, zu Mehrwegsystemen (ReCup), zu Kräutern für jedermann sowie zum Rufbus.
Ein sichtbares Ergebnis dieser Arbeit ist auch die Heimat-Info-App in Feucht. 2025 war für die App ein erfolgreiches Jahr.
Die Einführung und Weiterentwicklung gehen auf entsprechende Anträge und meinen Einsatz für eine transparente und niedrigschwellige Bürgerinformation zurück.
Ergänzend wurden Förderanträge gestellt, etwa beim Bildungsfonds für das Projekt Digitale Teilhabe – Schüler helfen Senioren sowie für kulturelle Projekte wie Wenn Worte fehlen – Musik spricht und Klassik für Kinderohren.
Auch wenn diese beiden Anträge letztlich abgelehnt wurden, bleiben Bildung, Kultur und generationenübergreifendes Lernen
zentrale Anliegen unserer Arbeit.
Mit dem Projekt B4B – Bürger für Bürger wurde zudem ein Antrag für den Innovationspreis Ehrenamt 2026 eingereicht.
Ziel ist der Aufbau einer lokalen Vorsorge- und Hilfsgemeinschaft, die Nachbarschaftshilfe, Krisenvorsorge und bürgerschaftliche Selbstorganisation stärkt.
B4B versteht sich ausdrücklich als Ergänzung, nicht als Konkurrenz zu bestehenden staatlichen Strukturen wie Feuerwehr, THW oder BRK: Der Staat bleibt für den akuten Krisenfall zuständig, während Eigenverantwortung und Solidarität im Alltag gestärkt werden.
Dieser Ansatz – Verantwortung teilen, Vorsorge stärken, Gemeinschaft fördern – prägte die Arbeit 2025 und soll auch 2026 fortgeführt werden.
Birgit Ruder
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