Rückläufige Unfallzahlen, trotzdem neue Tempolimits?
In einem aktuellen Antrag fordern die Grünen im Feuchter Marktgemeinderat mehr Tempo-30-Zonen, neue Fußgängerüberwege und zusätzliche Eingriffe in den innerörtlichen Verkehr. Begründet wird das mit angeblich besorgniserregenden Unfallzahlen.
Doch ein Blick in die Fakten zeigt:
- Die aktuelle Unfallstatistik der Polizeiinspektion Altdorf (veröffentlicht am 14. Juni 2025) belegt: Die Zahl der Verkehrsunfälle ist rückläufig.
- Auch Feucht liegt laut Statista unter dem bayerischen Durchschnitt – es gibt also keine außergewöhnlich hohe Gefährdungslage, die weitreichende Maßnahmen rechtfertigen würde.
Natürlich ist jeder Unfall tragisch. Aber:
Die häufigsten Unfallursachen sind menschliches Fehlverhalten, Alkohol und Unachtsamkeit – nicht fehlende Zebrastreifen oder Tempolimits.
Was steckt wirklich dahinter?
Der Antrag zeigt deutlich: Es geht um mehr als Sicherheit.
Es geht um ein verkehrspolitisches Umbauprogramm, da dem Auto und der freien Mobilität zunehmend den Platz nimmt. Stichworte wie „5-Minuten-Stadt“ oder die „Agenda 2030“ stehen sinnbildlich für diese Entwicklung. Wer solche Konzepte in Feucht umsetzen will, nimmt den Alltag vieler Menschen aus dem Blick: Pendler, Familien, Senioren, Handwerker – sie sind auf das Auto angewiesen.
Unsere Position:
- Sicherheit ja – aber mit Augenmaß.
- Maßnahmen dort, wo objektiv Gefahr besteht.
- Keine pauschale Verdrängung des Individualverkehrs.
- Verkehrspolitik auf Basis von Daten, nicht von Ideologie.
Bürgerallianz Feucht – wir stehen für Vernunft, Freiheit und eine lebensnahe Verkehrspolitik.
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